Immo-Blogger

Bin wieder da

Januar 10, 2008 · Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem die Vorweihnachtszeit entgegen meiner Erwartung doch wieder hektisch war und ich noch kurz vor den Feiertagen diverse Kleinartikel schreiben konnte/ durfte/ musste, war ich mit meiner Frau einige schöne Tage in der Bretagne… mein persönliches Akku-Ladegerät “fait en France”. Silvester haben wir ebenfalls gemütlich verbracht. Auch Euch allen ein schönes und vor allem gesundes neues Jahr. Nachdem ich in den ersten drei Tagen des Jahres mein Büro wieder auf den neuesten Stand gebracht hatte, musste ich gleich in die Vollen: erstens einen überschaubaren Text für eine der großen kommunalen Wohnbauunternehmen hier im Kreis Böblingen. Dabei handelt es sich um einen Text für ein von der Stadt Böblingen implementiertes Amtsblatt. Sämtliche kommunalen Einrichtungen, Vereine und kirchliche Einrichtungen erhalten online direkten Zugriff aufs Redaktionssystem. _Für diesen Kunden habe ich schon in der KW 01 den kompletten Redaktionsplan 2008 erstellt und den ersten Artikel am 08.01. mit Bild und BU ins System gestellt. Auch eine gute Art der Öffentlichkeitsarbeit. Und weil ich dann noch ein kleines PR-Konzept für einen attraktiven Neukunden erstellt habe (drückt mir die Daumen, dass es klappt! Danke!) bin ich zu Anfang des Jahres nicht dazu gekommen, mein Immo-Blog weiter zu pflegen. Ab jetzt versuche ich wieder, regelmäßig Artikel rund um meine Arbeit und Neuigkeiten aus der Immo-Branche zu verfassen. Im Januar geht es gleich weiter mit den  “Immo-Perspektiven 2008″. Unter dieser Überschrift erscheinen zahlreiche Autorenartikel, die unter den verschiedensten Aspekten einen Ausblick auf das kommende Immobilienjahr geben. Zeitgleich bereiten wir die Messe-Zeitung für die erste Immobilien-Messe in diesem Jahr vor. Sie wird am 23. und 24. Februar 2008 in der Böblinger Congresshalle stattfinden. Ihr seht, bis Ende Februar wird es mir mit Sicherheit nicht langweilig werden. 

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Die Branche entdeckt das Web 2.0

Dezember 14, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Heute Morgen kamen gleich zwei Pressemitteilungen, die neue Web 2.0 Anwendungen von zwei größen in der Immobilienbranche ankündigten:

Der Haufe-Verlag, Herausgeber der Immobilien-Wirtschaft http://www.immobilienwirtschaft.de/ hat ein neues Portal sowie eine neue Social Communitiy für Immobilienfachleute installiert. Unter http://www.haufe.de/immobilien/index_html. Das neue Portal bietet sich als Nachrichtenticker zu allen Themen der Immobilienwirtschaft an. Dazu gibt es ein Forum, in dem sich Branchenteilnehmer austauschen können sowie eine “Haufe BC” genannte Bussiness Community. Die Plattform wendet sich auch an Experten anderer Branchen, für die der Verlag Medien und Software produziert: Personal, Steuern, Finance, Öffentlicher Dienst, Recht, Arbeitsschutz, Finanzdienstleister und Sozialversicherung.

Einen ganz anderen Weg geht die Maklerseite Immowelt. Sie hat sich fünf Kollegen gesucht, allesamt (anscheinend) bekannte Schreiber – mir sagt kein einziger Name was, aber ich hatte es auch noch nie so mit der deutschen Literatur, die Lust an ihr fand ihren Tod in Venedig und  liegt unter dem Birnbaum bei Effie begraben…. – die über das Leben und Wohnen in den  fünf Großstädte München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln bloggen http://immowelt.de/ImmoweltAG/BlogUebersicht.aspx. Schauen wir mal, wie lange sich die City-Blogs halten und was die localwriters so drauf haben. Auch wenn ich keine deutschen Stories mag, freue ich mich für die fünf Herren (keine Dame dabei, so so). Immerhin verfügen sie nun über eine regelmäßige Einnahmequelle, die dann direkt an die Künstlersozialkasse verfüttert wird (hört auf mich, ich mache das auch so)

Resumée – den Haufe-Ansatz finde ich ganz gut, den Immowelt-Künstler-Blog gebe ich weniger Chancen.

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Ich komme mal wieder zu nix!

Dezember 11, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Mit diesem Problem werde ich nicht allein sein. Es ist wie in jedem Jahr reichlich zu tun im vorweihnachtlichen Geschäftsbetrieb. Dazu kommen diverse Einladungen, Weihnachtsfeiern und familiäre Geburtstage.

Ich hatte Mitte November 2007 eine Idee: wir könnten doch einmal ein weihnachtlich geprägtes Sonderthema für unsere Anzeigenkunden aus der Immobilienbranche platzieren. Unter dem Titel “Wenn Immobilien-Wünsche wahr werden” begann meine Kollegin aus dem Verlag Anzeigen zu akquiriereren und dann ging die Post ab. Wir hatten mit 4, maximal 5 Zeitungszeiten im Verhältnis 60% AZ/ 40% Redaktion gerechnet. Am Montag, den 26.11.2007  ging das Anschreiben raus. Den ET hatten wir eine gute Woche später  auf den  Nikolaus-Donnerstag gelegt, damit unsere AZ-Kunden noch Zeit zur Nachbearbeitung haben – am Mittwoch, den 05.12. hatten wir 8 Seiten… entsprechend viele Texte mussten verfasst und Bilder angefordert werden. Es war mal wieder richtig wilde Zeitungshektik, der letzte Text ging raus, kurz bevor die Druckmaschine angeworfen wurde. Aber der Erfolg hat unser Konzept bestätigt. Jetzt hoffe ich nur, dass auch die AZ-Kunden verkaufen werden und wenigsten eine kleine Jahresend-Rallye spüren.

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Grau-grüne Weihnachtsträume

Dezember 3, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

In den Wohnträumen der meisten Deutschen sehen die Städte aus wie Fleckvieh – allerdings in den Farben Grau und Grün. Eine Umfrage von Planet Home http://www.lifepr.de/pressemeldungen/planethome-ag/boxid-25204.html hat ergeben, dass knapp 70 % aller Deutschen „stadtnah im Grünen“ leben wollen. Was, so muss ich jetzt zuerst fragen, verstehen 70 % der Deutschen unter stadtnah? Also mittendrin in der City nicht! Zu hektisch, zu laut, zu dreckig. Diese Lagen werden nur von Singles bevorzugt, so lange sie Singles sind. 1 km vom Markt- oder Rathausplatz? 2 km? Fünf Minuten mit der S-Bahn? 20 Minuten mit dem Stadtbus? Wo hört das „stadtnah“ wirklich auf. Ich war Anfang 2007 bei Freunden in HH-Harburg. Das kleine Neubaugebiet mit dem Reihenhäuschen lag im Grünen Süden, aber es war eine kleine Reise bis zum HH-HBF. Nach einem Spaziergang zur Bushalte, einer mittelprächtigen Busfahrt und einer weiteren 15-minütigen S-Bahnfahrt kamen wir endlich an. Und retour wurde Bus und Spaziergang durch ein Taxi ersetzt. Ökologisch war das völlig durchgeknallt, jede 3-Zimmer-Stadtwohnung in HH-Eppendorf wäre da die sauberere Alternative gewesen. Allerdings weiß ich nicht, wie die Familienplanung unserer Bekannten aussieht. Mit Kindern wäre es da draußen in der Pampa schon besser. Lagen, die wirklich stadtnah (für meinen Geschmack maximal ein 15-minütiger Spaziergang bis zur Schule, Lieblingskneipe, Sportverein oder ins Kino oder max. fünf Minuten mit dem ÖPVN) gleichzeitig aber im „Grünen“ liegen, sind extrem rar. Wenn solche begehrten Lagen überhaupt auf den freien Markt gelangen, dann nur zu Preisen, die sich wenige leisten können. Auf keinen Fall aber 70 Prozent der Deutschen. Aber was soll’s? Die Frage war ja ziemlich allgemein gestellt und in der Weihnachtzeit fällt das Träumen leicht…

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Hotels, Hotels, Hotels…

November 27, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Zahlen für den Wirtschaftsbau sprechen eine eindeutige Sprache. Das meiste Kapital fließt derzeit in den Bau von Hotels: Für die ersten drei Quartale 2007 steht der Zeiger mit 40 Prozent Steigerung auf volle Pulle! Doch auch die Zahlen für den Fabrik- und Werkstattgebäude sowie den Bürogebäuden sind mit einem Plus von 12,8 Prozent bzw. 10,6 Prozent beachtlich. Insgesamt, so teilt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mit, ergab sich für den Zeitraum von Januar bis September 2007 ein Genehmigungsvolumen von 13 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 11,5 Prozent. Und der Wirtschaftsbau bleibt weiter auf Expansionskurs. Die Zahlen für den September 2007 präsentieren sich sehr positiv. In diesem Monat wurden Wirtschaftsgebäude im Wert von 1,6 Mrd. Euro genehmigt. Somit konnte der Umsatz um 17,7 % gesteigert werden. „Was den einen sin Ul, ist dem andern sin Nachtigall…“ sagt der Volksmund in weiser Voraussicht. Düster sieht es dagegen im Wohn-Neubau aus. Der Rückgang der Baugenehmigungen für Neubauwohnungen in Wohngebäuden ist mit Minus 32,0 Prozent dramatisch. Die Genehmigungszahlen für den Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern fallen mit – 39,8 % bzw. – 42,6 % hammerhart aus. Wenn’s so weitergeht, werden aus uns allen noch „Menschen im Hotel“. Denn die gibt es ja seit neuestem in Massen. Für Experten von www.destatis.de manifestiert sich in diesen Elendszahlen die Abschaffung der Eigenheimzulage. Mag sein, dass durch die Vorzieheffekte die Käuferschar stark dezimiert wurde. Für mich spiegelt sich in den Zahlen auch der aktuelle Zustand der Gesellschaft wieder. Die Wirtschaft verdient gut und investiert – das ist positiv. Dagegen geht es der breiten privaten Käufer-Masse trotz stabiler Konjunktur schlecht. Sie leidet unter steigenden Preisen für den allgemeinen Lebensunterhalt – das ist negativ. Die Ansparphase für das Eigenkapital wird nicht nur deutlich verlängert, vielen Menschen wird es in Zukunft generell unmöglich, bedeutsame Summen zu sparen. Das heißt, die Käuferschicht ist nicht nur vorübergehend dezimiert, sondern kann sich bei gleich bleibender Entwicklung degressiv entwickeln. Vielleicht setzt ja die Einbindung der Immobilie in die geriesterte Altersvorsorge neue Impulse.

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Wüstenrot geht neue Web 2.0-Wege

November 26, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Eine kleine “social community” bietet Wüstenrot unter dem Link http://mein-zuhause-club.de/ Nach kurzem Registrierungsprozedere können sich die Teilnehmer entweder um einen Finanzierungszuschuss in Höhe von 10.000 Euro bewerben oder sie können sich als Kommentator der Bewerbungen eintragen und als Belohnung einen iPod gewinnen. Ein neuer Weg beim Marketing, der sicherlich richtig ist und den auch kleinere Unternehmen in naher Zukunft gehen müssen. Die Käufer werden jünger und informieren sich viel stärker im Netz als anderswo.

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Neuer Ratgeber des Bauherren-Schutzbundes e. V.

November 21, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Wer bauen will, braucht ein Grundstück. Das ein solches eine Menge Geld kostet, weiß jeder Bauherr. Auf was beim Kauf von Bauland  geachtet werden sollte, ist allerdings den wenigsten Bauherren bewusst. Da kommt der neue Ratgeber des Bauherren-Schutzbundes e. V. gerade recht: Die Broschüre “Fehlstart beim Hausbau vermeiden” kann auf der Internet-Seite des Vereins kostenlos runtergeladen werden. http://www.bsb-ev.de/  Vom Bodengutachten bis zum Baustellenprotokoll gibt er wertvolle Tipps.

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Urban Audit – und auf nach Leipzig!

November 20, 2007 · Hinterlasse einen Kommentar

Die LBS vertreibt seit dem 19.11.2007 über ihr Verteilersystem eine aktuelle Studie. http://www.lbs.de/microsite-presse/lbs-research/leipzig Im Auftrag der EU-Kommission stellt LBS-Research bei einem „Urban Audit“ fest, dass in Städten mit einem schlechten Job-Angebot die Wohnungssuche am einfachsten ist. 78 Prozent der Bevölkerung in Leipzig stimmen laut der Studie der Aussage zu, dass es einfach ist, in ihrer Stadt guten Wohnraum zu vernünftigen Preisen zu finden. Hä? Ist ja wohl kein Wunder, wenn aufgrund einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 18,9 Prozent in Sachsen (Zahlen aus 2006) viele freie Wohnungen auf dem Markt zu finden sind… ganz gleich, ob im Bestand oder im Neubausektor. Da ist es natürlich ein einfaches, eine nette und bezahlbare Wohnung zu finden. Erbaulich auch der Rückschluss von LBS-Research, „dass Mieten und Immobilienpreise in Deutschland mittlerweile ausgesprochen günstig sind. Denn mit Dortmund (Platz 4), Berlin (Platz 7) sowie Essen finden sich vier der sieben ausgewählten deutschen Städte auf den ersten elf Plätzen wieder.“ Für Dortmund weist der „Regionale Statistische Online Atlas NRW“ http://www.statlas.nrw.de/Statlas/viewer.htm für das Jahr 2006 eine Arbeitslosenquote von „15,2 bis unter 21,7 Prozent aus“. Wir könnten das jetzt beliebig fortsetzen, aber was soll die Mühe. Auch das Forschungsergebnis, dass bei den schwierigsten Städte in Punkto Wohnungssuche München (Platz 70) kurz vor den Schlusslichtern Paris, Luxemburg und Dublin liegt, ist irgendwie nicht besonders prickelnd. Was soll das? Ein Blick in den Mietanzeigenteil eines Anzeigenblatts in jedem der wirtschaftsstarken Ballungsgebiete in Deutschland ist Beweis genug, wie eng dort der Miet- und Kaufmarkt ist. Ein weiterer Blick in die aktuellen Baustatistiken zeigt weiterhin, dass das Wohnraumdefizit in den Ballungsgebieten wächst. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat z. B. für den Landkreis Böblingen – er beherbergt u.a. das größte Werk der Mercedes Car Group in Sindelfingen, HP, IBM, Kühne + Nagel, zahlreiche Zulieferbetriebe und Mittelständler – im Zeitraum von 2002 bis 2020 einen Mehrbedarf an Wohnraum von 14 Prozent prognostiziert.  Was also soll diese LBS-Studie? Vermutlich soll sie in den wirtschaftsschwachen Regionen gute Stimmung machen: Seht her, ihr Arbeitslosen und H4-Empfänger, was geht’s Euch gut! Hebt hoch Euer Glas, es ist halb voll und trinkt auf das Wohl der armen Wohnungssuchenden in München oder Dublin … Andersherum betrachtet, ist das Glas in den Ballungsgebieten aber nicht halb leer, sondern bis auf den letzten Tropfen ausgeleckt. Wer in den wirtschaftsstarken Städten leben und arbeiten will, dort aber keine Mietwohnung oder bezahlbaren Wohnraum findet, der kann sich mit der LBS-Studie unter dem Arm auf den Weg nach Leipzig machen. Dort findet er neben einem guten und vielfältigen Wohnungsangebot hoffentlich auch einen netten und aufmerksamen Sachbearbeiter auf dem Arbeitsamt.

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Volkes schrille Stimme schockt!

November 15, 2007 · 1 Kommentar

Bei meinen Recherchen zum aktuellen Thema “Wohn-Riester” stieß ich gestern morgen auf einen Artikel in “Die Welt-online.” Unter der Headline “Große Koalition will Riester starten” beschrieben am 26.10.07 Barbara Brandstetter und Jan Dams die mühsame Annäherung der beiden Koalitionspartner bei der Umsetzung der Riester-Rente für selbstgenutztes Wohneigentum. http://www.welt.de/finanzen/article1302041/Grosse_Koalition_will_Wohn-Riester_starten.html

Die Umsetzung ist nicht ganz einfach zu realisieren, da  die Riester-Rente nachbesteuert wird. Doch die zähen Diskussionen um das zukünftige Procedere bei der Eingliederung des selbstgenutzten Wohneigentums in die staatliche Förderung der Altersvorsorge hat schlicht ein Ziel: den Menschen in der Bundesrepublik Anreize zu geben, sich mehr um ihre Altersvorsorge zu kümmern. Daher tut die Regierung gut daran, auch das Wohneigentum in die Riesterei mit einzubeziehen – ganz gleich, wie sie dies tut. Schließlich hat sie sich ja dann auch vorgestern auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt.  Käufer einer Immobilie können in Zukunft einen Großteil ihrer Ansparsumme der Riesterrente entnehmen und als Eigenkapital für den Kauf einer Immobilie einsetzen. Da die Summe während der Ansparphase steuerlich gefördert wird, muss mit Renteneintritt dieses entnommene Geld nachversteuern werden. Wie dies genau geschehen soll, darüber streiten die Koalitonäre in Berlin noch. Ganz gleich, wie und wann sich CDU und SPD einigen werden: für den Käufer einer Immobilie ist die Aufstockung seines Eigenkapitals durch die Zugriffmöglichkeit auf das Riester-Sparschwein ein großer Vorteil.

Für viele scheint die eigene Immobilie Teufelswerk 

Doch die Freude bei den Geförderten hält sich in Grenzen… die Kommentare zu diesem Artikel sprechen ein ganz eigene Sprache. Ich war doch schon sehr überrascht, wie schlecht Menschen über Wohneigentum denken. Hier eine kleine Auswahl 

  • “Bei dem heutigen Arbeitsmarkt mit den Anforderungen an die Arbeiter ( totale Flexibilität,d.h. immer und überall einsetzbar ) sollte jeder sich überlegen eine Immobilie als Klotz am Bein anzuhängen. Ich glaube auch, dass beim Platzen der Immobilienblasen in Europa auch in Deutschland die Preise weiter in den Keller gehen. Das heißt wer unbedingt will, sollte warten.”
  • “Ich glaube, dass den meisten Leute gar nicht bekannt ist, dass die Riester Rente einen Haken hat:
    wer im Rentenalter Deutschland verlassen will, kann dies gerne tun: nur erhält er keine der in den Jahren aufgebauten Zulagen ausbezahlt. Dies werde in diesem Fall einbehalten. Durch die Riester Rente bindet man sich somit an Deutschland…”
  • “jemand der die kohle verbraucht, erhält bei zu geringer Rente im Alter die sog. Grundsicherung, d.h. Renten-H4, incl. Miete etc. wenn man – selbst abbezahltes – Wohneigentum hat, braucht man logischerweise weniger Rente, d.h. bei zu wenig GRV-Rente braucht der Staat nicht so viel zuzahlen. Das ist der Sinn von Riester und Wohn-Riester. Die Leute sollen ihre H4-Rente selbst zahlen, denn die GRV-Rente wird zukünftig kaum bis zum Sozialhilfesatz reichen. ”
  • “Familien können es sich schon längst nicht mehr leisten, zu bauen
    1. gibt es kaum noch richtige Familien, d.h. auf Dauer zusammenlebende Eltern (ob mit oder ohne Trauschein) mit Kindern
    2. selbstgenutzte Immobilien sind das Gegenteil der geforderten und erforderlichen Mobilität und Flexibilität
    3. will der Staat damit nur die, die es sich noch leisten könnten, d.h. die qualifizierten Fachkräfte, in D binden, damit sie sich weiterhin schön ausquetschen lassen also Finger weg davon, das Ganze bringt nur Versicherungen etc. wieder mehr Einnahmen, sonst nichts”

Ich  glaube und ich hoffe nicht, dass diese Meinungen repräsentativ sind. Allerdings hat mir diese schrille Volkes-Stimme doch schon sehr zu denken gegeben. Woher kommen diese Ansichten? Wer macht diese Meinung? Branchenteilnehmer und Kommunkationsfachleute, die wie ich  im Bereich Immobilien tätig sind, sollten sich nach der Lektüre der obigen Meinungen schon ihre Gedanken machen. Angesichts der aktuellen Marktlage intensiver denn je.

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Hallo Welt!

November 14, 2007 · 1 Kommentar

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